Reiseberichte der Familie Stefan Brandt

Reiseberichte Die Idee einen Reisebericht im Internet zu präsentieren fanden wir so gut, das wir uns beim enstehen unser Webseite entschieden haben, dies ebenfalls zu tun.

Unsere Motivation solch einen Reisebericht zu schreiben, haben wir über andere Reiseberichte dieser Art im Internet bekommen. Dort haben uns die vielen hilfreiche Tipps und Anregungen bei der Reiseplanung sehr geholfen. Unser bisher größter Reisebericht handelt über unsere Rundreise durch den Südwesten der USA im Sommer 1998.

Darüberhinaus haben wir einige kleine Artikel mit Reisetipps erstellt.

Reisebericht "USA - Der Südwesten"

Einleitung

Der Reisebericht "USA - Der Südwesten" handelt über unsere Rundreise durch den Südwesten der USA im Sommer 1998. Unsere Motivation solch einen Reisebericht zu schreiben, haben wir über andere Reiseberichte dieser Art im Internet bekommen. Dort haben uns die vielen hilfreiche Tipps und Anregungen bei der Reiseplanung sehr geholfen.

TIP: Ihr könnt den gesamten Reisebericht bzw. unser Reisetagebuch in der aktuellen Version als PDF-Dokument (575 KB) herunterladen!

Übersicht

Im Sommer 1998 haben meine Frau Britta und ich unseren Urlaub im Südwesten der USA erlebt! Wir haben typische Reiseziele im Südwesten der USA angelaufen und waren das erste Mal in den USA.

Unser Reisebericht basiert aber auf unserem Reisetagebuch und beginnt mit einer Übersicht über die Reiseroute . In dem Reisetagebuch findet ihr eine kurze Zusammenfassung des Tag für Tag erlebten, und einige interessante Hinweise und Tipps zu den einzelnen Reisezielen.

In der Rubrik Info & Tipps haben wir noch einmal einige Informationen und Tipps zusammengestellt.

Alles ist möglich ...

Reiseroute

Datum von - bis Strecke
(mile/km)
Gesamt
(mile/km)
30.08.98 Hamburg - Los Angeles - -
31.08.98 bis
02.09.98
Los Angeles 0 / 0 0 / 0
03.09.98 Los Angeles - San Diego - Julian 160 / 257 160 / 257
04.09.98 Julian - Joshua Tree National Park - Needles 310 / 498 470 / 755
05.09.98 Needles - Flagstaff 210 / 338 680 / 1093
06.09.98 Flagstaff - Grand Canyon - Flagstaff 191 /307 871 / 1400
07.09.98 Flagstaff - Monument Valley - Mexican Had 210 / 338 1081 / 1738
08.09.98 Mexican Hat - Moab 118 / 189 1199 / 1927
09.09.98 Moab - Bryce Canyon 293 / 471 1492 / 2398
10.09.98 Bryce Canyon - Zion National Park - Hurricane 107 / 172 1599 / 2570
11.09.98 Hurricane - Las Vegas 122 / 196 1721 / 2766
12.09.98 und
13.09.98
Las Vegas 0 / 0 1721 / 2766
14.09.98 Las Vegas - Death Valley 147 / 236 1868 / 3002
15.09.98 Death Valley - Lee Vining (Yosemite National Park) 268 / 431 2136 / 3433
16.09.98 Lee Vining - Yosemite National Park - Mariposa 109 / 175 2245 / 3608
17.09.98 Mariposa - San Francisco 158 / 254 2403 / 3862
18.09.98 bis
21.09.98
San Francisco 0 / 0 2403 / 3862
22.09.98 bis
23.09.99
San Francisco - Hamburg (Rückflug) - -

1 mile = 1,609 km

Reisetagebuch

Unser Reisebericht basiert aber auf unserem Reisetagebuch. Hier in unserem Reisetagebuch findet ihr eine kurze Zusammenfassung des Tag für Tag erlebten, und einige interessante Hinweise und Tipps zu den einzelnen Reisezielen.

1. Woche

Hier unsere 1. Reisewoche

Hamburg - Los Angeles (30.08.)

Um 9.00 Uhr fahren wir von zu Hause ab und es geht direkt zum Flughafen Hamburg Fuhlsbüttel. In Hamburg angekommen, schauen wir erst einmal ein paar Flugzeuge beim starten und landen zu. Dann endlich wird unser Flug aufgerufen.

Wir fliegen mit einer Boing 767-300 und die Plätze sind relativ bequem. Bis zum Start vergeht noch eine ganze Weile. Der Flug verläuft recht ruhig. Ab und an müssen wir uns mal anschnallen, es sind aber keine größeren Turbulenzen.

Dann endlich nach 9 Stunden erfolgt die Landung in Atlanta USA. In Atlanta ist es jetzt 6 Stunden zurück, also ca. 15.45 Uhr. Die Einreise in die USA geht recht unkompliziert vonstatten, abgesehen von den drei Kontrollpunkten (Einreise, Zoll, Personenkontrolle). Der Flughafen ist einfach riesig. Hier fährt man von einem Ende zum anderen mit einer kleinen U-Bahn. Doch alles ist sehr gut organisiert und übersichtlich. Nun müssen wir noch zwei Stunden warten und dann startet schon der nächste Flug nach Los Angeles.

Das Flugzeug ist etwas größer und gerammelt voll. Der Flug ist noch ruhiger als der erste. Wir sind aber schon sehr erschöpft und nach 4 Stunden endlich am Ziel unserer ersten Etappe. Jetzt heißt es wieder die Uhr um 3 Stunden zurückstellen. Die Ortszeit beträgt als genau 19.15 Uhr als wir auf dem Airport LAX landen.

Jetzt aber raus und sehr warm ist es hier und sehr hektisch. Lauter Shuttlebusse, die die Fluggäste zu Ihren Hotels bringen. Wir warten also und endlich kommt unser Bus und bringt uns zum Airport Hotel. Das Hotel ist sehr gut und sauber und für die erste Nacht voll ausreichend, da wir doch sehr kaputt von der langen Reise sind.

Morgen beginnt unser Urlaub erst richtig ...

Übernachtung:

Airport Hotel
HACIENDA 525
N.Sepulveda Blvd. EL Segundo
CA 90245-4496

Preis: 86,00 DM pro Nacht

Tipp:

1) Das 1. Hotel sollte man von zu Hause aus buchen, damit man nach dem langen Flug nicht noch ein Hotel suchen muss. Außerdem gehen z.B. in Los Angeles immer Shuttlebusse zu den einzelnen Airporthotels.

Los Angeles (31.08.)

Heute heißt es früh aufstehen und den Tag planen. Das Wetter sieht ganz gut aus, es sind um 9.00 Uhr ca. 80 Fahrenheit (25 °C). Nun geht es mit dem Shuttleservice vom Hotel zurück zum LAX und von dort aus mit dem ALAMO-BUS zur Autovermietung. Am Schalter wird uns dann prompt ein größeres Fahrzeug als vorbestellt angeboten. Und entgegen alle Warnungen von Bekannten nehmen wir auch den größeren Wagen, einen Geländewagen (Chevrolet Blazer) mit allen Extras. Der kostet uns jetzt zwar für die 24 Tage 150 $ extra, die Erfahrung lehrte uns im nachhinein aber, dass es besser war diesen Wagen zu nehmen (zu Hause im Katalog sollte der Wagen übrigens 320 DM pro Woche mehr kosten). So nun aber mit dem neuen Wagen zu unserem Hotel. Auf dieser Fahrt sieht man schon einiges von L.A. Wir kommen durch verschiedene Wohngegenden. Einige sind doch sehr heruntergekommen. An die herrschenden Verkehrsregeln müssen wir uns wohl noch gewöhnen, z.B. rechts abbiegen bei Rot.

Das Figueroa Hotel haben wir schon von Deutschland aus gebucht, es ist ganz schön groß. Das Zimmer liegt im 11. Stock mit einem ganz guten Blick auf Teile von L.A. Downtown. Wie wir inzwischen festgestellt haben, ist es zur Zeit in L.A. doch recht warm (110° Fahrenheit = 44°C) und so ist die Klimaanlage fast schon überfordert und auch nicht gerade leise.

Unser Hotel liegt sehr nahe bei Downtown und so gehen wir jetzt um die Mittagszeit erst einmal in Richtung Downtown, um uns etwas umzusehen. Wir essen etwas in einem unterirdischen Einkaufszentrum Grand Central Market. Danach gehen wir wieder zum Hotel und beschließen nach Venice-Beach zu fahren. Zum Glück hat der Wagen eine gute Klimaanlage. Mit dem Auto durch L.A. ist gar nicht so schlimm, wie immer gesagt wird. Wir kommen jedenfalls gut am Strand an und finden auch einen kostenlosen Parkplatz (selten) in einer Seitenstraße (Achtung bei rot und gelb markierten Kantsteinen).

Der Strand ist echt super. Viel Sand und gar nicht soviel los, ist ja auch kein Wochenende (schade). Das Wasser hat ca. 22-24° und ist sehr erfrischend. Nach dem wir nun genug am Strand waren, fahren wir noch auf dem Highway No. 1 in Richtung Santa Monica (ca. 30 Minuten von Venice-Beach). Eine echt tolle Gegend, irgendwo dort essen wir noch etwas und fahren dann zurück zum Hotel. Dazu ist zu sagen, dass es doch sehr schnell dunkel wird (ca. 20.00 Uhr um diese Jahreszeit). Um 21:00 sind wir wieder im Hotel und der Tag neigt sich dem Ende entgegen.

Übernachtung:

Figueroa Hotel
Downtown L.A.
Preis: 354,-- DM für 3 Nächte
(vorher reserviert)

Bewertung: Das Figueroa Hotel können wir nur empfehlen. Es ist sauber und sehr gemütlich eingerichtet.

Tipp:

1) Am ersten Tag des Urlaubs ist man sehr früh wach, wegen der Zeitverschiebung. Nutzt die Gelegenheit und unternehmt Ausflüge.

2) Wir haben unseren Mietwagen von zu Hause aus gebucht. Das ist in den meisten Fällen auch am billigsten. Entgegen aller Warnungen von Bekannten haben wir vor Ort einen von dem Mietwagenverleih (Alamo) angebotenen größeren Wagen genommen, einen Geländewagen (Chevrolet Blazer) mit allen Extras. Der kostet uns zwar für die 24 Tage 150 $ extra, die Erfahrung lehrte uns im nachhinein aber, dass es besser war einen Geländewagen zu nehmen. Man kommt in einigen National Parks damit viel besser zurecht. (Im Katalog sollte der Wagen übrigens 320 DM pro Woche mehr kosten, also für drei Wochen fast 1000 DM!).

Universal Studios Hollywood (01.09.)

Heute geht es in die Universal Studios Hollywood. Um 8.00 Uhr starten wir, um uns auch mal durch den berüchtigten Berufsverkehr von L.A. zu kämpfen. Alternativen zum Auto gibt es in L.A. ja auch kaum. Mit dem Bus ist es fast unmöglich, längere Strecken zu überbrücken. Trotz Berufsverkehr kommen wir gut voran und sind schon nach einer Stunde Fahrt auf dem Parkplatz von "Universal City" angekommen.

Vom Parkdeck kommt man direkt in den "Citywalk", einer Art Fußgängerzone, im Stile von Kinowelt und Kommerz. Wir gehen direkt zum Eingang der Universal Studios. Der Eintritt kostet 38 Dollar pro Person.

Das Gelände ist nach anfänglichen Schwierigkeiten doch sehr übersichtlich und wir besuchen die für uns größten Attraktionen:

  • Jurassic Park (Wildwasserbahn mit Dinosauriern) – gut
  • Backdraft (interessant)
  • Cinemagic (Kinoeffekte – geht)
  • Little Soldier (geht – schlecht)
  • E.T. (gut – auch für Kinder)
  • Back to the Future (sehr gut, visuelle Effekte mit Technik gemischt)
  • TRAM-Tour durch die Hallen von den Hollywood-Studios
    – ganz interessant
    – Dauer ca. 1 Std.
  • Waterworld (sehr gute Show)
  • Diverse kleine Sachen mit viel typischen Kommerz

Wir gehen ca. um 15.30 Uhr noch einmal auf den "Citywalk", essen noch ein großes Eis und fahren dann zurück zum Hotel. Dort angekommen gehen wir zum ersten Mal an den Hotelpool, um uns abzukühlen. Echt toll!

Tipp:

1) Alternativen zum Auto gibt es in L.A. so gut wie keine. Die Entfernungen sind einfach zu groß. Zum Beispiel von Downtown zu den Universal Studios zu kommen, ist eigentlich nur mit dem Auto zu schaffen. Alles Andere würde viel zu teuer und viel zu lange dauern. Auch ein Grund, sein Auto schon bei der Ankunft in L.A. zu mieten und nicht erst dann, wenn man ins Landesinnere reist.

2) Für die Universal Studios sollte man mindestens einen ganzen Tag einkalkulieren - Es lohnt sich wirklich! Einige Attracktionen haben wir bewertet (siehe oben). "Back to the Future" ist ein muss!

Los Angeles (02.09.)

Heute ist früh aufstehen angesagt, wir machen eine Stadtrundfahrt mit "Guideline Tours". Diese Tour kostet pro Person 41$ (ächt‘s) und dauert ca. 4 Std. Vorher noch etwas frühstücken, zwei Straßen weiter im "Seventh Market Place" (siehe Tipp). Danach geht es direkt vom Hotel mit einem kleinen, klimatisierten Bus (ca. 20 Personen) zur Stadtrundfahrt. Dazu gehören alle bekannten Straßen, wie z.B.:

  • Melrose Place
  • Hollywood Blvd.
  • Rodeo Drive
  • Walk of Fame

Wir sehen und hören alles über Downtown L.A., Hollywood, Beverly Hills usw. Die Fahrt hat sich im großen und ganzen gelohnt. Man erfährt doch einiges mehr, als wenn man die einzelnen Punkte selber besucht. Ach ja, am "Farmers Market" waren wir auch, um etwas zu essen und um Souvenirs zu kaufen.

So gegen 13.30 Uhr sind wir wieder am Hotel abgesetzt worden (um diese Zeit war es sehr warm, ca. 40°C ). Deswegen haben wir beschlossen, den Rest des Tages an den Strand (nähe Malibu) zu fahren. Nach einer Stunde Fahrt (viel Verkehr) sind wir am Strand angekommen und gleich ab ins Wasser. Doch leider bezieht sich der Himmel auf einmal und es kühlt sich doch merklich ab (auf 32°). Nach 2 Stunden beschließen wir wieder ins Hotel zu fahren.



 

Dort angekommen verbringen wir noch einige Zeit am Pool und gehen dann noch etwas essen. Wir machen uns auf zum "Griffith Observatory", um von dort aus einen herrlichen Blick auf L.A. bei Nacht zu ergattern. Und was passiert... viel Verkehr und das letzte Ende zu Observatorium ist gesperrt, also umdrehen und an einer Ecke mit Blick auf L.A. anhalten. Der Ausblick auf L.A. bei Nacht ist echt super und nicht nur etwas für Romantiker.

Nach einem leider etwas zu kurzem Aufenthalt geht es dann zurück in Richtung Hotel. Dort beschließen wir, morgen gegenüber vorherigen Planungen, doch einen Abstecher nach "Seaworld - San Diego" zu machen.

 

Tipp:

1) Frühstücken und essen kann man in Downtown sehr gut. Wir waren im "Seventh Market Place" 735 Figueroa St. Downtown und können es sehr weiterempfehlen.

2) Eine Stadtrundfahrt sollte man auf jeden Fall machen. Man sieht viel und bekommt einiges vom Führer erzählt. Außerdem sind die Entfernungen mit dem Auto doch ganz schön groß zwischen den einzelnen Attraktionen und man würde viel zu viel Zeit mit suchen vergeuden.

3) Ein Ausflug am Abend zum "Griffith Observatory" kann man euch nur ans Herz legen. Man hat von dort aus einen super Ausblick auf die Stadt!

Los Angeles - San Diego - Julian (03.09.)

Alle Sachen im Auto verstaut, geht es aus L.A. heraus über die I5 Richtung San Diego. Wir fahren über den 4-6 spurigen Freeway an der Küste entlang. Die Straßen bauen die Ammis kreuz und quer übereinander – echt ein Anblick, an den man sich gewöhnen muss. Doch das Fahren mit 50-70 Meilen pro Stunde (mph) geht ganz gut.

Kurz vor San Diego geht es auch schon vom Freeway herunter, direkt nach Seaworld. Der Eintritt von Seaworld beträgt stolze 38$ ist aber sein Geld Wert.

4 Stunden bleiben wir dort und sehen uns die Hauptattraktionen an. Dazu gehört ohne Zweifel die Show mit dem Orca-Killerwalen. Aber auch die Delphin-Show und die Haie sind nicht zu verachten. Alles in allem ist der Park nicht zu voll um diese Jahreszeit und der Aufenthalt hat uns ganz gut gefallen.

Um 15.30 Uhr machen wir uns aber wieder auf den Weg, um in Richtung Innenland zu fahren, Richtung "Salton Sea". Wir fahren ein Stück die 75 zurück. Dann wird es spannend. Wir entschließen uns auf die I 56 in Richtung Osten abzubiegen. So weit, so gut. Doch die Straße ist ganz neu und noch nicht auf unseren Straßenkarten verzeichnet.

Nach etwa 2 Meilen hört der Freeway auf und geht auf eine normale Landstraße über. Doch nach ca. 1,5 Meilen hört auch diese Straße auf und geht in einen Schotterweg bösen Ursprungs über. Alles ohne große Vorwarnungen. Wir zögern weiterzufahren. Doch auch ein bis zwei andere Autos folgen uns und einer fährt voraus. Also geht es weiter, jedoch ist kein Ende in Sicht. Endlich eine Ortschaft, doch wo sind wir? Keine Ahnung! Nach 10 Minuten Irrfahrt finden wir den zweiten Teil der neue I 56. Das Zwischenstück wird erst noch gebaut. Ach übrigens, eine Ausschilderung der nicht vorhandenen Strecke gibt es nicht.

Doch von der neuen I 56 kommen wir dann auf die I 15 Richtung Osten. Dort biegen wir in Escondido ab auf die "78" in Richtung Ramona und weiter nach Julian. Ein netter Ort (4-5 Straßen) und hier finden wir um 18.00 Uhr ein Motel vom Typ Bed & Breakfast. Die Übernachtung ist jetzt im September 20% billiger und kostet 61$ inklusive Frühstück.

Übernachtung:

Motel Bed & Breakfast in Julian.
Preis: 61$ inklusive Frühstück.

Tipp:

1) Wenn man die Zeit hat, sollte man Seaworld mitnehmen. War man jedoch schon mal in "Seaworld Florida", erlebt man nichts neues und kann die Zeit anders sinnvoll nutzen.

2) Der kleine Ort Julian ist etwas im Westernstill aufgebaut und lädt zum übernachten ein. Das Motel können wir sehr empfehlen. Sogar Frühstück gibt es.

Julian - Joshua Tree National Park - Needles (04.09.)

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir früh gestartet. Wir sind zum Salton Sea gefahren, die Landschaft war sehr reizvoll, sehr weites Land und Gebirge. Am See haben wir kurz Pause gemacht und sind dann weiter Richtung Joshua Tree National Park.

Am Parkeingang haben wir uns den Golden Eagle Pass gekauft. Dann sind wir ca. 60 Meilen durch den Park gefahren. Wir haben verschieden große Kakteen gesehen und viele Gebirgsarten.

Dann sind wir zur alten Route 66 gefahren. Dort ist es sehr einsam, seitdem es die I 40 gibt. Viele Gebäude stehen verlassen dort. Dabei sind wir an einem Salzsee vorbeigekommen. Er war ziemlich ausgetrocknet. Übernachtet haben wir im Motel 6 in Needles. Insgesamt sind wir über 300 Meilen gefahren.

Übernachtung:

Motel 6 in Needles
Preis: 40 $ pro Nacht

Tipp:

1) Der Joshua Tree National Park ist für den Beginn einer Reise ein gutes Ziel. Man kann dort ein paar Wanderungen unternehmen. Ansonsten fährt man nur durch den NP und hält ab und zu mal an.

2) Den "Golden Eagle Pass" sollt man sich auf jeden Fall kaufen, wenn man sowieso mehre NP besuchen will, das wird immer billiger.

Needles - Flagstaff (05.09.)

Nachdem wir aufgestanden sind, haben wir das Frühstück ausfallen lassen und sind auf der I 40 Richtung Flagstaff gefahren.

In Seligmann auf der Route 66 haben wir dann gefrühstückt, so richtig amerikanisch, Frensch Toast mit Rühreier. Dann sind wir direkt nach Flagstaff gefahren und haben uns ein Motel gesucht.

Da jedoch Labour Day Wochenende war, mussten wir dementsprechend zahlen. Das Wetter war schlecht, es hat geregnet und ca. 20°C.

Um uns den Nachmittag zu vertreiben, haben wir uns den Wupatki National Park mit Ausgrabungsstätten und den Sunset Crater National Monument angesehen. Es war zumindest trocken.

Übernachtung:

Travel Lodge in Flagstaff
Preis: 75 $ pro Nacht

Tipp:

1) Am Feiertag "Labour Day" ist in den USA überall die Hölle los. Also auf viele Leute einstellen, egal was Ihr auch macht. Die Preise sind daher auch immer sehr hoch. Falls möglich Unterkunft von zu Hause aus buchen, da oft alles belegt ist. Aber wer kann auf solch einer Reise schon vorher sagen, wo und wann er irgendwo ankommt?

2) Der Wupatki NP ist nicht sehr aufregend. Falls Zeit genug vorhanden ist, kann man sich ja mal umsehen.

2. Woche

Die 2. Woche unserer Reise

Flagstaff - Grand Canyon - Flagstaff (06.09.)

Wir sind rechtzeitig aufgestanden, um zum Grand Canyon zu fahren. Für die 80 Meilen brauchen wir ca. 1 ¼ Stunden. Dann sind wir in Tusayan. Zuerst sind wir zum Visitor Center gefahren. Da das Wetter einigermaßen gut war, haben wir uns auf dem Weg des West Rim Drive gemacht, dort fährt ein Shuttle Bus. Bis zum Trailview Overlook sind wir gelaufen. Der erste Eindruck war überwältigend. Es war dort sehr viel los. Zum Maricopa Point sind wir gefahren, um die nächsten 2 Stationen weiterzulaufen.

Dann war es ruhiger und der volle Blick auf dem Canyon konnten wir genießen. Der Colorado zeigte sich auch schon mal. Die nächsten Punkte sind wir mit dem Bus gefahren, der Tag war noch lang. Die meiste Zeit war es bedeckt, keine Sonne.

Um 12.30 Uhr waren wir wieder im Ort und waren unentschlossen, ob wir einen Rundflug starten sollten. Erst mal hinfahren und sehen, ob was frei ist. Zuerst bekamen wir keinen Platz, aber es haben welche abgesagt, so dass unser Flieger um 1.50 Uhr gestartet ist.

Der Ausblick war unbeschreiblich. Leider war es bedeckt, trotzdem hat sich der Flug gelohnt. Wir waren mit 19 Personen in der Maschine.

Dann haben wir uns auf den Weg des East Rim Drive gemacht, der mit dem Auto abzufahren ist. Am Nachmittag kam auch die Sonne hervor, leider war es ziemlich diesig. Aber trotzdem , einfach toll. Um 17.30 Uhr haben wir uns auf dem Rückweg gemacht.

Abends haben wir nichts mehr unternommen. Tagsüber soll es in Flagstaff ziemlich geregnet haben, Glück gehabt.

Tipp:

1) Ein Rundflug sollte man auf jeden Fall machen - Einmalig! Am besten noch ein paar Tage vorher buchen. Wir hatten nur Glück, dass ein paar Leute nicht gekommen sind und haben so noch einen Platz bekommen. Der Hubschrauberrundflug soll nicht so gut sein.

2) Falls man nur einen Tag für den Grand Canyon eingeplant hat, sollte man ruhig den Shuttlebus benutzen und nur einige Teilstücke laufen, da die Wege teilweise sehr weit sind und man so mehr sieht.

Flagstaff - Monument Valley - Mexican Hat (07.09.)

Um 9.00 Uhr fahren wir von Flagstaff aus, auf der U.S. 89 in Richtung Cameron. Den Ort lassen wir schnell hinter uns und biegen dann nach einigen Meilen auf die U.S.160 in Richtung Kayenta ab. Auf diesen 90 Meilen kommt man durch typisches Arizona-Land, weite Flächen, rote Gesteinsformationen, die aus der Landschaft ragen, kleine Orte, Ranches und verkommende Wohnwagen von Indianern. Aber auch grüne Flächen, die an irgendwelchen Quellen liegen müssen.

In Kayenta machen wir gegen Mittag eine Pause. Hier gibt es ca. 5 Tankstellen, ein Motel und einmal Burger King. In Kayenta sind wir dann gleich auf die U.S. 163 Richtung Norden abgebogen. Nach ca. 20 Meilen kommt man dann zum Monument Valley. Wir biegen also rechts in den Park ein. Nach 2 Meilen merken wir, dass unser Golden Eagle Pass hier nichts wert ist, denn an einem Check Point müssen wir für jede Person 2,50 $ Eintritt bezahlen. Dieser Park wird von Indianern verwaltet. Bald danach kommen wir zum Visitor Center. Hier ist sehr viel los. Von hier aus hat man schon einen wunderbaren Ausblick auf die steil emporragenden Felsformationen.

Doch jetzt geht es endlich in den Park, dessen Silhouette jeder aus zahlreichen Western und aus Zigarettenwerbung kennt. Über einen holprigen Schotterweg, den wir mit unseren Geländewagen ganz gut befahren können, geht es zwischen den einzelnen Monumenten hindurch, ein einmaliges Erlebnis. Die ca. 17 Meilen lohnen sich. Zum Glück ist es etwas bewölkt, so dass es nur 32°C im Schatten sind. Nach dem wir die Tour abgefahren sind, fahren wir gleich weiter auf der 163 in Richtung Norden. Nach einigen Meilen halten wir noch einmal an und genießen den Blick zurück auf den Nationalpark. Ein wunderbares Panorama bietet sich uns.

Jetzt heißt es ein Motel finden. Im nächsten Ort (Mexican Hat) werden wir fündig. Das Motel liegt direkt am Fluss San Juan.

Da wir noch etwas Zeit haben, beschließen wir noch zum "Moki Dugway" zu fahren. Eine herrliche Aussicht auf die umliegende Landschaft. Dieser Punkt liegt etwa 13 Meilen von Mexican Hat entfernt. Es führt eine Serpentinenstraße direkt auf das etwa 350 m hohe Plateau.

  Diesen Weg muss man einfach mal rauf und runter gefahren sein. Es lohnt sich wirklich. Danach geht es wieder zurück zum Ort, wo wir uns noch den Namensgeber ansehen. Es ist ein Felsgebilde, das aussieht wie ein mexikanischer Hut. Jetzt noch zurück zum Motel, etwas Essen und ab ins Bett.

Übernachtung:

Motel "San Juan Inn" in Mexican Hat
(direkt am Fluss San Juan)

Preis: 69 $ pro Nacht

Tipp:

1) Im NP Monument Valley sollte man auf jeden Fall den Rundkurs von 17 Meilen durchfahren. Aber Achtung, die Strecke ist wirklich schlecht, ein Geländewagen hat dort seine Vorteile.

2) Achtung: Fotografieren von Indianern ist auf dem Rundkurs nicht gestattet - Es sein denn, man bezahlt dafür :-)

3) In der Nähe von Mexican Hat liegt der "Moki Dugway, ein Anstieg auf ein 350 m hohes Plateau mit mehreren Serpentinen. Auf dem Plateau angekommen, hat man einen großartigen Ausblick! Die Serpentinenstraße auf der SR-261 kann man von unten fast überhaupt nicht sehen. Man muss dort einfach mal hochfahren - einfach Super!

Mexican Hat - Moab - Arches National Park - Moab (08.09.)

Heute geht es zum Arches National Park. Es geht über die U.S. 163 Richtung Bluff, dann weiter auf der U.S. 191 in Richtung Norden bis Moab. Dort angekommen, suchen wir uns gleich ein Motel. Danach machen wir uns auf zum nahe gelegenen Arches NP. Das Wetter macht uns, im Gegensatz zum Wetterbericht keinen Strich durch die Rechnung und es scheint die Sonne bei ca. 37°C im Schatten.

Der Park zieht sich ganz schön in die Breite. Es gibt hier eine große Anzahl von Arches (Steinbögen) zu bewundern. Wir sehen uns die eindrucksvollsten Arches an. Dabei unternehmen wir eine ca. 2 km lange Wanderung zu einigen Arches. Dazu gehört die berühmte Arche Landscape mit einer Spannweite von 89m. Es ist sehr heiß!. Wir sind froh, dass am Parkplatz frisches Trinkwasser am Ende der Wanderung vorhanden ist.

Um ca. 18.00 Uhr starten wir nochmals zu einer Rundfahrt über den nahe gelegenen "La Sal Mountain Loop". Dieser führt einige Meilen am Colorado River entlang, dann durch einige Täler und zuletzt über ein Gebirge. Die Strecke bietet vom Landschaftlichen eine Vielzahl von Eindrücken. Sie ist aber doch sehr lang.

 

Wir haben dann die Abfahrt vom Berg etwas unterschätzt, denn als wir oben noch den Sonnenuntergang genießen, ist es kurze Zeit später schon dunkel und wir müssen im Dunkeln den Berg hinunter nach Moab fahren. Dies ist doch sehr anstrengend, da die Straße nicht immer im besten Zustand ist. Um 20.35 Uhr sind wir dann endlich wieder in Moab. Wir suchen uns eine sehr gute Pizzeria und lassen so den Abend ausklingen.

Übernachtung:

Kleines Motel in Moab
Preis: 50 $ pro Nacht

Tipp:

1) Wenn es sehr warm ist, sollte man sich auf jeden Fall für die Wanderungen zu den einzelnen Arches viel Wasser mitnehmen, da die Entfernungen doch oft sehr weit sind.

2) Wenn man in Moab übernachtet, sollte man am Abend noch mal einen Abstecher zum so genannten "LA Sal Mountain Loob" machen. Ein Rundkurs mit dem Auto, der durch eine wunderbare Landschaft führt. Aber Achtung: Genügend Zeit einplanen (ca. 3 Stunden), da es früh dunkel wird, und im dunkeln die Fahrt durch die Berge sehr anstrengend ist. Aber es lohnt sich.

Moab - Bryce Canyon (09.09.)

Als wir morgens aufwachen, regnet und gewittert es. Von Moab fahren wir zur I 70 und dann auf die 24 in Richtung Hanksville. Die Fahrt ist sehr eintönig und es geht viel geradeaus.

Nach einer Tankpause in Hanksville geht es weiter Richtung Capitol Reef National Park. Dort fahren wir jedoch nicht durch, man sieht einiges von der Straße aus. Dann biegen wir auf den Highway 12 ab. In der Straßenkarte ist er als sehenswerte Straße eingezeichnet, jedoch haben sie die Höhen und Kurven vergessen. Die Aussicht ist toll und viele neue Eindrücke.

Um ca. 14.00 Uhr machen wir eine Kaffeepause in Escalante und essen unseren ersten Muffin, er schmeckt gut. Dann geht es weiter Richtung Bryce Canyon. Das Wetter ist sehr wechselhaft. Am Bryce Canyon regnet es und wir suchen uns erst mal ein Motel. Das Rubys Inn am Canyon ist belegt, danach versuchen wir es im Tropic, jedoch auch belegt. Der Besitzer vermittelt uns aber ein Zimmer im Fosters Motel.

Nachdem einiger Zeit machen wir uns auf den Weg zum Canyon. Die Aussicht ist einmalig, einfach wunderbar! Wir wandern den Navajo Loop Trail entlang, 2,2 km Rundweg. Hört sich gut an, aber 1,1 km nur bergab und dann nur bergauf, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Den Sonnenuntergang sehen wir uns am Bryce Point an.

Übernachtung:

Fosters Motel
ca. 4 Meilen vom Bryce Canyon entfernt
Preis: 65 $ pro Nacht

Tipp:

1) Planen Sie so viel Zeit wie möglich für den Canyon Besuch ein und machen Sie eine Wanderung durch den Canyon - es lohnt sich :-))

2) Der Bryce Canyon ist einer der schönsten im Südwesten der USA. Daher aber auch gut besucht. Unser Tip: 2-3 Tage vorher versuchen ein Zimmer im Rubys Inn zu buchen. Dort gibt es sehr viele Zimmer, die bei unser Ankunft aber alle belegt waren (viele Reisebusse). Wir haben lange gesucht und mit Glück noch ein Motel etwas Abseits gefunden!

Bryce Canyon - Zion National Park - Hurricane (10.09.)

Morgens sind wir um kurz nach 9.00 Uhr gestartet. Das Wetter war sehr bewölkt. Wir sind dann über die 89 und die 9 zum Zion National Park gefahren. Über die Ostroute fährt man erst eine ganze Zeit die "9" weiter, die aber schon zum Nationalpark gehört. Direkt vor dem großen Tunnel sind wir angehalten und zum "Overlook Point" gewandert, insgesamt 1,6 km über die Felsen. Von dort hatten wir einen guten Blick über ein Teil des Tales.

Als wir am Auto waren, zogen schon schwarze Wolken auf. Wir sind erst mal durch den Park durchgefahren nach Springdale und haben etwas gegessen. Währenddessen hat es draußen heftig gewittert. Nach 1 Std. wollten wir wieder in den Park fahren, aber der war gesperrt. Durch den Regen sind Felsbrocken auf die Straße geschwemmt worden, so dass wir bis nach Hurricane gefahren sind und uns ein Zimmer genommen haben. Wir haben uns etwas ausgeruht in der Hoffnung auf besseres Wetter. Um 16.30 Uhr haben wir uns noch einmal ins Auto gesetzt. Jedoch war der Himmel über den Zion NP noch sehr dunkel, so dass wir nur etwas rum gefahren sind. Insgesamt ein ereignisloser Tag.

Übernachtung:

Motel 6 in Hurricane
Preis: 41 $ pro Nacht

Tipp:

1) Leider hatten wir Pech mit dem Wetter, trotzdem kann man den Zion NP weiter empfehlen. Wanderer kommen hier bestimmt auf Ihre Kosten.

2) In der Umgebung von Hurricane gibt es eine schöne Anhöhe, von der aus man das ganze Gebiet einsehen kann. Ein schöner ruhiger Ort, an dem man sich wunderbar entspannen kann.

Hurricane - Las Vegas (11.09.)

Heute geht es nach Las Vegas. Die Fahrt ist recht schlicht und führt hauptsächlich über einige Berge und durch Wüstenlandschaft. Es geht von Hurricane direkt auf die Interstate 15 nach Westen. Wir fahren 2,5 Stunden bis Las Vegas. Wir biegen von der I15 am Ausgang 40 ab und kommen dann direkt zum "Las Vegas Blvd.".

Unser Hotel "Circus Circus" ist schon von weitem zu sehen, wie übrigens die ganze Innenstadt mit ihren großen Hotelanlagen schon von weit außerhalb der Stadt zu sehen ist. Wir finden endlich die "Vallet-Zone" vom Hotel und einen Hotelboy, der uns die Koffer abnimmt und irgendwo hinfährt, wir erfahren, dass durch einen Anruf uns die Koffer später ins Zimmer gebracht werden. Also Auto abstellen, zur Rezeption und anmelden, Zimmerschlüssel (Karte) holen und ab nach oben in den 16. Stock. Und alles natürlich, wie sollte es anders sein, durch die Casino-Räume. Unser Zimmer selbst ist echt gut, groß, sauber und nett eingerichtet.

Nun erkunden wir erst einmal das Hotel (Casino, Adventurepark usw.). Ach ja, wir in der Wüste (Las Vegas) und draußen gießt es aus Eimern und ein starkes Gewitter ergießt sich über die Stadt. Viel Zeit, das Hotel zu erkunden. Doch der Regen lässt nach und wir beschließen heute noch in ein Factory Outlet einkaufen zu fahren, in das so genannte "Beltz". Wir kaufen ein paar Sachen.

Danach wollen wir uns noch Karten für "Siegfried & Roy" im Mirage besorgen. Wir sind natürlich gleich die falsche Parkhauseinfahrt rein und landen im "Cesars Palace", einem gigantischen Hotel im Stile Roms. Wir sind begeistert. Irgendwie kommen wir zum "Strip" wie der Blvd. genannt wird und laufen mit der Masse zum Mirage. Dort sehen wir uns erst einmal den künstlichen Vulkanausbruch vor dem Hotel an. Echt nicht zu glauben, was hier alles geboten wird. Jetzt aber rein ins Mirage und zum Ticketschalter. Doch eine Karte soll 89$ kosten. Wir überlegen, zweifeln und kaufen doch zwei Karten für Sonntag Abend 19.30 Uhr. Was soll's!

Übernachtung:

Hotel Casino Circus Circus
Preis: 428,--DM für 3 Nächte
(in voraus gebucht)

Tipp:

1) Wenn schon Las Vegas, dann sollte man auf jeden Fall ein Hotel am "Strip" buchen, nicht in irgendeiner Seitenstraße. Das Circus Circus ist für den etwas schmaleren Geldbeutel durchaus sehr gut. Ansonsten sollte man eines der neuen großen Hotels buchen. Wenn die Reise einigermaßen geplant ist lohnt es auch ein Hotel von Deutschland aus zu buchen, da die Stadt oft sehr voll und ausgebucht ist, gerade am Wochenende und zu bestimmten Veranstaltungen wie z.B. Boxen.

2) Im Circus Circus gibt es ein "kindergerechtes" Casino mit fast permanentem Zirkus. Ansonsten können Sie mit Kindern nur durchgehen, falls Sie stehen bleiben, ist jemand zu Stelle und bittet Sie weiterzugehen (einige 100 $ Strafe).

3) Wer eine der zahlreichen Veranstaltungen der Hotels besuchen möchte, sollte sich rechtzeitig um die Eintrittskarten kümmern. Wir hatten reichlich Glück noch Karten für Siegfried & Roy zu bekommen, die Veranstaltung ist meistens ausverkauft.

Las Vegas (12.09.)

Heute haben wir ausgeschlafen und wollen gleich einen Bummel über den "Strip" machen. Die Vielfalt auf dem Strip ist enorm und kann man kaum beschreiben. Am besten ist das Cesar Palace mit seiner römischen Gestaltung, einfach sehenswert. Aber auch alle anderen sind auf ihre Art einzigartig! Wir kommen bis zum MGM, denn die Entfernungen sind einfach zu groß und wir können einfach nicht mehr und fahren mit dem Bus zurück zu unserem Hotel.

Nun aber mal zu den Spielkasinos. Wir haben uns ein Limit von 80 $ zum Verspielen gesetzt. Wir versuchen mal die einarmigen Banditen zu überzeugen, uns etwas Geld zu geben.

Nun ist es schon 18.15 Uhr und wir wollen uns noch die Piratenshow am Treasure Island ansehen. Wir also los und Punkt 19.30 Uhr sind wir vor dem Hotel, wo in einer nachgebauten Hafenstadt ein Gefecht zwischen 2 Schiffen nachgestellt wird. In 15 Minuten wird ein spektakuläres Stück gezeigt. Auf dem Heimweg gehen wir noch ins berühmte Stardust (Film Showgirls) und wollen noch etwas im Casino gewinnen. Und wir haben sogar Glück.

Tipp:

1) Wer den gesamten Strip entlang besichtigen möchte, sollte die Strecke nicht unterschätzen. Am besten man startet am einen Ende und fährt nach dem Trip mit dem Bus an die Ausgangsposition zurück. Außerdem sollte man Wasser mitnehmen, da es doch sehr heiß in Las Vegas werden kann!

2) Verpassen sollte man auf keinen Fall die Piratenshow am Treasure Island. Das "Cesar Palace" ist auch ein Muss!

3. Woche

Die 3. Woche unserer Reise

Las Vegas und Hoover Damm (13.09.)

Heute haben wir uns zuerst auf dem Weg zum Hoover Damm gemacht. Es war ganz schön viel los, aber der Damm ist beeindruckend in seiner Größe. Wir sind einmal drüber gelaufen. Anschließend sind wir zum Aussichtspunkt auf dem Lake Mead gefahren, um die ganze Größe zu bestaunen. Wir sind noch zum See runter gefahren, hatten aber leider kein Badezeug mit.

Anschließend sind wir zurück nach Las Vegas gefahren zu einem anderen Outlet Einkaufszentrum. Dort war es Sonntag Nachmittag richtig schön leer und wir konnten in Ruhe Lee und Wrangler Jeans kaufen für max. 19$, teilweise günstiger. Anschließend geht es auf dem Strip Richtung Hotel. Stopp machen wir noch mal, um uns das Luxor anzusehen.

Nun geht es auf ins Mirage zu Siegfried und Roy. Im Preis inbegriffen sind 2 Getränke, wobei wir gleich zum Anfang beide bekommen. Unsere Plätze sind ziemlich weit rechts, jedoch können wir alles sehen.

Die Show war sehr beeindruckend, es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Sie ging aber nur 1 ½ Stunden. Nach der Show sind wir direkt in unserer Hotel zurück.

Tipp:

1) Der Hoover Damm ist sehr sehenswert. Mann sollte jedoch nicht zuviel Zeit dafür verplanen. Wir haben die Besichtigungstour durch den Damm nicht gemacht und haben auch nichts verpasst.

2) Nach der Besichtigung des Hoover Damms sollte man auf jeden Fall noch am Lake Mead Rast machen und 'ne Runde ausspannen. Wir hatten leider unsere Badesachen vergessen, die sollte man aber mitnehmen, um sich im kühlen Wasser zu erfrischen.

3) Außerdem kann man in Las Vegas super günstig in den Factory Outlets einkaufen. Wir können das "Belz Factory Outlet World" wirklich empfehlen. Weiter gibt es noch eine größere Anlage, dessen Namen wir aber leider vergessen haben.

4) Siegfried & Roy ist auch sehr gut. Die Dauer von 1 1/2 Stunden fanden wir für 89$ pro Person allerdings etwas kurz.

Las Vegas - Death Valley (14.09.)

Nachdem wir ausgeschlafen haben, machen wir uns auf den Weg zum Death Valley. Wir fahren auf der 160 nach Pahrump. Dort wollen wir frühstücken, aber es war kein Cafe zu finden. Die Sonne brennt mit ca. 35°C vom Himmel, wolkenlos. Wir biegen auf die 178 ab und im nächsten Ort Shoshone finden wir ein Cafe. Die Gläser bestehen aus Weckgläsern.

Dann geht es ins Death Valley. Je weiter wir fahren, desto höher steigt die Temperaturanzeige, bis 48 °C. Gut das wir eine Klimaanlage haben. Die Landschaft ist eintönig und dann beginnen die Salzseen. Unser nächster Halt ist Badwater, 86m unter dem Meeresspiegel.

 

Dann geht es zur Furnace Creek Ranch. Unsere Klimaanlage auf dem Zimmer funktioniert zum Glück. Nachdem wir uns einen Augenblick ausgeruht haben, fahren wir nochmals los. Einmal den Artist Drive entlang, eine Schotterstraße durchs Gebirge, wobei die ganzen Farben voll zur Geltung kommen. Dann fahren wir einmal ins Tal an den Salzsee, jedoch lässt die Straße zu wünschen übrig und die Entfernungen täuschen. Zum Schluss fahren wir zum Aussichtspunkt Zabriske Point und genießen noch mal die Aussicht.

Abends gehen wir in den Saloon. Zuerst waren wir erstaunt über die ganzen Erdnuss-Schalen auf dem Fußboden, jedoch gibt es die umsonst, so viel man möchte. Urig! Nachts versuchen wir so gut wie möglich zu schlafen. Es kühlt sich draußen jedoch kaum ab.

Übernachtung:

Furnace Creek Ranch
Doppelzimmer/ mit Bad/Dusche/WC
Preis: 154 DM pro Nacht
(in voraus gebucht)

Bewertung: Einfaches Zimmer für viel Geld, Pool viel zu warm um sich zu erfrischen.

Tipp:

1) Achtung: Death Valley kann im Sommer sehr heiß werden. Wir hatten bis zu 48 °C.

2) Tiefster Punkt auf dem Kontinent --> Badwater, 86 Meter unter dem Meeresspiegel.

3) Wer schon mal dort gewesen ist, wird Death Valley bestimmt nicht noch einmal anlaufen. Eine Übernachtung im Valley lohnt sich nicht unbedingt. Wer es einrichten kann, sollte am Tage durchfahren und sich die interessanten Punkte ansehen und dann irgendwo in der Umgebung vom Valley ein Zimmer suchen. Jedoch muss man sich genügend Zeit für die Fahrt einplanen.

Death Valley - Lee Vining (Yosemite National Park) (15.09.)

Heute heißt es rechtzeitig aufstehen und ab zum Yosemite National Park. Da der Weg über 250 Meilen beträgt fahren wir heute nur in die Richtung. Besuchen werden wir den Park am Mittwoch. Nun geht es erst einmal aus dem Death Vally heraus. Es geht über die 190 und 136 bis zur U.S. 395 und dann immer weiter auf der 395 Richtung Norden.

In Bishop, einem mittelgroßen Ort, machen wir eine Mittagspause und essen eine Kleinigkeit. Die Strecke war bisher einigermaßen abwechslungsreich, so dass einem die lange Fahrt nicht zu "LANG" vorkommt. Wir beschließen jetzt die 395 bis Lee Vining zu fahren und uns dort am Mono Lake etwas umzusehen und ein Motel zu suchen. Dort angekommen finden wir auch eins und nehmen uns ein nicht gerade billiges (58 $, der Yosemite Park ist nahe).

Nach einer kurzen Rast erkunden wir die Umgebung des Mono Lake mit dem Auto. Es geht über Schotterstraßen zum See und daran entlang. Im großen und ganzen eine schöne Gegend.

Abends essen wir in dem kleinen Ort noch ein sehr gutes Steak in einem kleinen Imbiss. Und lernen auch mal ein nettes Paar aus Deutschland kennen. Doch es wird sehr schnell kühler und wir gehen rechtzeitig ins Motel zurück.

Übernachtung:

Motel in Lee Vining
Doppelzimmer mit Dusche/WC
Preis: 58$ pro Nacht

Bewertung: Einfaches Zimmer, keinen Pool

Tipp:

1) Wer die hohen Übernachtungskosten im Yosemite NP meiden möchte, sollte etwas außerhalb ein Motel suchen und dann früh morgens den NP besuchen. Wir haben in Lee Vining übernachtet und mussten trotzdem noch 58$ bezahlen.

2) Mono Lake und seine Bedeutung findet man in jedem guten Reiseführer.

Lee Vining - Yosemite National Park - Mariposa (16.09.)

Heute ist der Yosemite National Park unser Ziel. Einen der größten Parks in den USA. Dafür müssen wir aber erst den Tioga Pass überqueren, der im Winter jedoch gesperrt ist. Jetzt im September ist es aber keine Schwierigkeit und wir fahren über die 3000m hohen Passstraße zum Park.

Yosemite National Park Yosemite National Park

Im ersten Teil des Parks ist es morgens noch sehr kühl, doch am Nachmittag wird es immer wärmer. Wir informieren uns am Visitor Center über die Möglichkeiten, die der Park hergibt. Danach müssen wir ca. 60 Meilen durch den Park ins Zentrum, dem Yosemite Valley fahren, dort gibt es herrliche Wanderwege und schöne Wasserfälle zu bewundern. Wir finden sogar einen schönen Platz an einem Gebirgsfluß, weit ab von der allgemeinen Tourismushektik.

Der Park ist wirklich groß. Wir könnten uns wohl 2-3 Tage hier aufhalten und hätten lange nicht alle schönen Punkte gesehen. Doch es ist schon 16.00 Uhr und wir müssen noch ein geeignetes Motel für die Nacht finden. Also fahren wir über die 140 nach Norden. Es geht bis Mariposa in eines der dortigen Motels, die auch vom Park leben und dementsprechend 79$ verlangen - na was soll's. Der Ort selber gibt nicht viel her.

Übernachtung:

Motel in Mariposa
Doppelzimmer mit Dusche/WC
Preis: 79$ pro Nacht

Bewertung: Ziemlich teuer, gute Anlage mit einem gutem Zimmer und einem kleinen aber kühlen Pool zur Erfrischung.

Tipp:

1) Man sollte für dem NP mindestens 2 Tage einplanen, ein Tag ist eigentlich viel zu wenig, um die super Gegend zu genießen. Viel Wanderwege und eine schöne Berggegend.

2) Achtung: die Passstraße ist zum Teil im Frühjahr und Winter gesperrt. Man sollte sich vorher informieren.

3) Siehe hier den Motelpreis gegenüber Lee Vining einen Tag früher - der NP lässt grüßen!

Mariposa - San Francisco (17.09.)

Morgens sind wir in Richtung San Francisco gestartet. Wir sind die 140 nach Merced gefahren. Dort haben wir bei "Dennys" richtig ausgiebig gefrühstückt und weiter ging es. Die 99 bis nach Modesto, von dort die 132 und dann auf die 580 nach S.F. Wir sind über Oakland und die Bay Bridge nach S.F. hereingefahren. Brückengebühr 2$. Die Temperaturen sind stetig gefallen bis auf 22°C. Es weht hier auch ständig Wind, der ganz schön kalt sein kann. Um 13.30 Uhr haben wir das Motel Travelodge gefunden und beziehen unser Zimmer. Wir haben 57$ bezahlt, da wir 1 ½ Monate vorher reserviert haben. Das Motel war ausgebucht und der Tagespreis liegt bei 109$.

Nach einer kleinen Pause machen wir uns auf dem Weg zum Visitor Center an der Market Street. Am Visitor Center kaufen wir uns den Munipass für 3 Tage für Bus und Cable Car und fahren mit der Cable Car zum Fisherman´s Wharf.

Dort suchen wir Pier 41 und besorgen uns eine Karte für Alcatraz. Die nächste Möglichkeit ist erst der Sonntag. Danach bummeln wir noch etwas am Hafen entlang, jedoch ist es heute extrem kalt, so dass wir uns auf dem Heimweg machen. An der Wendestation für die Cable Car ist eine riesige Menschenschlange, so dass wir bis zur 1. Station laufen und dort zusteigen. Wir fahren bis zur Market Street und laufen dann bis zum Motel.

Übernachtung:

Motel Best Western Travelodge
Doppelzimmer mit Dusche/WC
Preis: 57$ pro Nacht
(schon in Deutschland reserviert, der Tagespreis lag bei 109$ !!)

Bewertung: Einfache Anlage, relativ zentral gelegen, mit einem kleinem Zimmer, keinen Pool.

Tipp:

1) S.F. ist meistens ausgebucht, daher sind die Preise für die Motels und Hotels sehr hoch. Es lohnt sich also schon in Deutschland zu buchen (siehe oben)!

2) Ein Auto braucht man so gut wie nicht in S.F. Wenn S.F. am Ende des Urlaubs liegt, würden wir unser Auto nach einem Tag, in dem wir alle entfernten Ziele angelaufen haben, bereits wieder abgeben - spart einiges an Geld.

3) Statt mit dem Auto sollte man sich am Visitor Center den sog. "Munipass" für einige Tage kaufen. Der Pass gilt für Bus und Cable Car und ermöglicht verbilligtes fahren.

4) Die Cable Car ist an der Start- und Endhaltestelle meistens überlaufen. Man sollte einfach 2 Stationen weiter laufen und dann dazusteigen, geht wesentlich schneller!

San Francisco Tag 2 (18.09.)

Heute ist viel laufen angesagt. Als erstes zum Civic Center Plaza. Vor der Citi Hall haben sie leider gebaut, so dass wir nicht viel sehen konnten. Dann weiter entlang der Market Street zum S.F. Einkaufszentrum mit der runden Rolltreppe, die wir natürlich ausprobiert haben. Dann sind wir die Powell Street zum Union Square hoch gelaufen. Dort haben wir erst mal wieder Pause gemacht.

Brunnen des Grand Hyatt Hotel Chinatown - An der Grand Avenue passieren wir das Eingangstor

Dann haben wir uns den Brunnen des Grand Hyatt Hotel angesehen. Und weiter geht’s Richtung Chinatown, über die Grand Avenue passieren wir das Eingangstor. Teilweise sind wir Nebenstraßen gegangen, so dass wir hübsche Häuser und Tempel gesehen haben.

Dann geht’s Richtung North Beach zum Telegraph Hill. Der Anstieg war gewaltig, die Aussicht von dort aus aber auch. Die Sonne schien und die Sicht war sehr klar. Überhaupt war es heute viel wärmer als gestern. Danach haben wir uns ein Restaurant gesucht und zu Mittag gegessen. Und von dort mit dem Bus zurück zum Motel, genug gelaufen.

Aussicht vom Telegraph Hill Lombard Street Alamo Square

Nach einer kurzen Pause sind wir mit dem Auto zur Lombard Street und dort hinuntergefahren. Langsam fahren ist angesagt!

Danach sind wir quer durch die Stadt zum Alamo Square gefahren. Dort stehen Häuser (Painted Ladies) im viktorianischen Stil und im Hintergrund die Skyline der City. Dies ist ein häufig fotografierter Ort für Postkarten. Danach geht es zurück zum Motel. Damit nicht genug, machen wir uns auf dem Weg zum Hard Rock Cafe und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

Tip:

1) Reiseführer besorgen (z.B. von Marco Polo). Dort sind Besichtigungstouren angegeben, nach denen man sich eine Route zusammenstellen kann und dann die Stadt zu Fuß erkundet.

2) Alamo Square, Telegraph Hill und Hard Rock Cafe sollte man auf jeden Fall gesehen haben.

San Francisco Tag 3 (19.09.)

Heute wird es richtig anstrengend. Mit dem Bus fahren wir zu Fisherman´s Wharf und mieten uns Mountainbikes. Wir fahren den Strand entlang bis zur Golden Gate Bridge. Der Weg ist zwar als Fahrradroute ausgewiesen, aber trotzdem geht es teilweise mitten durch den Straßenverkehr. Der Berg zur Brücke ist nicht ohne. Dann fahren wir einmal über die Brücke rüber, um die Aussicht von der anderen Seite zu genießen. Die Brücke ist 2,7 km lang.

Danach geht es am Strand entlang Richtung Lincoln Park. Am Strand pausieren wir noch mal, aber durch den Wind ist es ziemlich kühl, die Sonne hat nicht genügend Kraft. Zum Lincoln Park geht es kräftig bergauf. Dann sind wir die 35.Street bis zum Golden Gate Park gefahren. Die Parks in Amerika sind aber mit unseren nicht zu vergleichen. Sie sind vollständig mit Straßen durchzogen, so dass ewig Lärm ist. Wir sind den Park bis zum Ende durchgefahren und dann die 2.Street zum Presidio gefahren. Von dort aus ging es wieder zurück zum Fisherman´s Wharf. Insgesamt sind wir ca. 25 Meilen gefahren und der Po tut dementsprechend weh, aber es war schön.

Nachdem wir die Fahrräder abgegeben haben, suchen wir uns ein nettes Straßenrestaurant, neben dem es Live-Musik gab. Danach geht es mit dem Bus zurück zum Motel.

Tipp:

1) Mit dem Fahrrad über die Golden Gate Bridge - einfach super! Mit dem Auto würde man dort sowieso nichts sehen.

2) Der Lincoln Park ist am Sonntag für den Autoverkehr gesperrt, dann soll er am besten sein! In der Woche sind dort viel zu viele Autos und es macht nicht soviel Spaß dort umherzugehen.

4. Woche

Unser 4. und letzte Woche in USA

San Francisco Tag 4 (20.09.)

Mit dem Bus sind wir zu Fisherman´s Wharf gefahren und haben dort gefrühstückt. Dann sind wir zum Pier 41 gegangen, um nach Alcatraz zu fahren. Um 11.45 Uhr geht es los.

Auf Alcatraz gehen wir gleich ins Gefängnis, holen uns unseren deutschsprachigen Walkman und machen eine Rundtour durch das Gefängnis. Die Zellen waren wirklich klein. Danach haben wir uns draußen noch etwas umgesehen, wobei einige Teile der Insel für den Besucher gesperrt waren. Zum Schluss haben wir uns noch eine 12 Minuten langen Diavorführung über Alcatraz angesehen.

Um 15.00 Uhr waren wir wieder am Pier 41. Es war noch sehr früh und wir sind ausgiebig den Pier 39 entlang gebummelt, haben die Muschelsuppe "Clam Chowder" gegessen und uns die Seehunde angesehen. Wir sind dann mit dem Bus zurück zum Hotel.

Alcatraz Alcatraz

Pier 39 Pier 39

Tipp:

1) Alcatraz muss man auch rechtzeitig buchen. Sonst kann es passieren, dass man keine Karte mehr für eine der Fähren bekommt - wir hatten Glück.

2) Pier 39 am Fisherman´s Wharf und die dort lebenden Seehunde.


San Francisco Tag 5 (21.09.)

Heute morgen haben wir rechtzeitig unsere Sachen gepackt, weil wir unser Auto bei Alamo bis 10.00 Uhr abgeben wollten, um keinen Extratag bezahlen zu müssen.

Wir haben uns unser Hotel in der Nähe des Flughafen gesucht, unsere Sachen ausgepackt und haben das Auto abgegeben. Danach sind wir zum Hotel zurückgebummelt und haben uns einen faulen Tag gemacht. Wir sind am Wasser spazieren gegangen und haben die Flugzeuge beim Starten und Landen beobachtet. Nachmittags haben wir uns an den Hotel Pool gelegt und die letzten Sonnenstrahlen genossen.

Abends haben wir im hoteleigenen Restaurant nochmals richtig amerikanisch gegessen – Burger.

Übernachtung:

Red Roof Inn S.F.
Doppelzimmer mit Bad/Dusche/WC
Preis: 142 DM pro Nacht
(in voraus gebucht)

Bewertung: Sehr gute Anlage, gutes Zimmer, Pool zum abkühlen, kaum Fluglärm vom benachbarten Flughafen.

Tipp:

1) Flughafenhotels gibt es reichlich, die meisten haben einen Shuttlebus zum Airport. Vorbuchen sollte man trotzdem, man weiß ja sowieso wann man ankommt oder abfliegt.

San Francisco - Hamburg (Rückflug) (22.09.)

Wir sind um ca. 5.00 Uhr aufgestanden und haben uns zum Flughafen fahren lassen. Normalerweise sollten wir um 8.20 Uhr abfliegen, jedoch wussten sie schon, dass das Flugzeug Verspätung hat und ein anderes sollte in 15 Minuten starten. So schnell waren wir noch nie im Flugzeug wie dort.

Ein Nachteil hatte die Sache allerdings. Wir hatten jetzt in Atlanta 6 Stunden Aufenthalt. Dort haben wir uns ausgiebig den Flughafen angesehen und die Zeit totgeschlagen. Etwas außerhalb des Flughafens zu unternehmen, hatten wir keine Lust mehr. Eigentlich wollten wir nur noch nach Hause. 

Der Flug über den Ozean ging auch ruhig vonstatten und wir sind am Mittwoch planmäßig um 10.30 Uhr in Hamburg gelandet.

Tipp:

1) Wenn möglich sollte der Zwischenstopp, wo auch immer nicht zu lange dauern. Zum Beispiel 6 Stunden in Atlanta sind gerade auf dem Rückflug recht stressig!

USA Reise - Info & Tipps

Hier in unser Rubrik Info & Tipps haben wir noch einmal einige Informationen und Tipps die wir während unser Reise gesammelt haben zusammengefasst.

Nationalparks im Südwesten der USA

Auf dieser Seite haben wir ein paar kleine Tipps über die von uns besuchten Nationalparks im Südwesten der USA zusammengetragen.

 

NP Arches

  • Wenn es sehr warm ist, sollte man sich auf jeden Fall für die Wanderungen zu den einzelnen Arches viel Wasser mitnehmen, da die Entfernungen doch oft sehr weit sind.
  • Wenn man in Moab übernachtet, sollte man am Abend noch mal einen Abstecher zum sogenannten "LA Sal Mountain Loob" machen. Ein Rundkurs mit dem Auto, der durch eine wunderbare Landschaft führt. Aber Achtung: Genügend Zeit einplanen (ca. 3 Stunden), da es früh dunkel wird, und im dunkeln die Fahrt durch die Berge sehr anstrengend ist. Aber es lohnt sich.

NP Bryce Canyon

  • Planen Sie so viel Zeit wie möglich für den Canyon Besuch ein und machen Sie eine Wanderung durch den Canyon - es lohnt sich :-))
  • Der Bryce Canyon ist einer der schönsten im Südwesten der USA. Daher aber auch gut besucht. Unser Tip: 2-3 Tage vorher versuchen ein Zimmer im Rubys Inn zu buchen. Dort gibt es sehr viele Zimmer, die bei unser Ankunft aber alle belegt waren (viele Reisebusse). Wir haben lange gesucht und mit Glück noch ein Motel etwas Abseits gefunden!

NP Zion

  • Leider hatten wir Pech mit dem Wetter, trotzdem kann man den Zion NP weiter empfehlen. Wanderer kommen hier bestimmt auf Ihre Kosten.
  • In der Umgebung von Hurricane gibt es eine schöne Anhöhe, von der aus man das ganze Gebiet einsehen kann. Ein schöner ruhiger Ort, an dem man sich wunderbar entspannen kann.

NP Death Valley

  • Achtung: Death Valley kann im Sommer sehr heiß werden. Wir hatten bis zu 48 °C.
  • Tiefster Punkt auf dem Kontinent --> Badwater, 86 Meter unter dem Meeresspiegel.
  • Wer schon mal dort gewesen ist, wird Death Valley bestimmt nicht noch einmal anlaufen. Eine Übernachtung im Valley lohnt sich nicht unbedingt. Wer es einrichten kann, sollte am Tage durchfahren und sich die interessanten Punkte ansehen und dann irgendwo in der Umgebung vom Valley ein Zimmer suchen. Jedoch muss man sich genügend Zeit für die Fahrt einplanen.

NP Yosemite

  • Im Yosemite NP ist alles sehr teuer, man sollte sich mit genügend Getränken und Essen eindecken. Wer die hohen Übernachtungskosten im NP meiden möchte, sollte etwas außerhalb ein Motel suchen und dann früh morgens den NP besuchen. Wir haben z.B. in Lee Vining übernachtet und mussten trotzdem noch 58$ bezahlen.
  • Man sollte für dem NP mindestens 2 Tage einplanen, ein Tag ist eigentlich viel zu wenig, um die super Gegend zu genießen. Viel Wanderwege und eine schöne Berggegend.
  • Achtung: die Passstraße ist zum Teil im Frühjahr und Winter gesperrt. Man sollte sich vorher informieren.
  • Mono Lake und seine Bedeutung findet man in jedem guten Reiseführer.

NP Grand Canyon und Flagstaff

  • Flagstaff bietet sich prima als Startpunkt zum Grand Canyon und Sedona an. Die Fahrt zum Grand Canyon dauert etwas länger als 1 Stunde und die Preise für die Motels sind wesentlich billiger als im "Canyon Village". Wer jedoch den Sonnenaufgang am Canyon genießen möchte, muss entweder früher aufstehen oder doch im Canyon Village wohnen. Doch dann empfiehlt es sich dort ein Motel von Deutschland aus vorzubuchen!
  • Achtung: durch Flagstaff führt die Eisenbahnlinie der "Santa Fe", die einen beachtlichen Lärm macht, achtet bei der Wahl eurer Unterkunft also auf genügend Abstand zur Bahnlinie.
  • Einen Rundflug über den Crand Canyon können wir nur empfehlen! Ein Flug kostet ca. 75 bis 100$. Ihr solltet den Flug nur einige Tage vorher buchen, wir hatten zwar Glück, doch es kann auch anders kommen und solch eine Gelegenheit bekommt man so schnell nicht wieder!
  • Am Feiertag "Labour Day" ist in den USA überall die Hölle los. Also auf viele Leute einstellen, egal was Ihr auch macht. Die Preise sind daher auch immer sehr hoch. Falls möglich Unterkunft von zu Hause aus buchen, da oft alles belegt ist. Aber wer kann auf solch einer Reise schon vorher sagen, wo und wann er irgendwo ankommt?
  • Falls man nur einen Tag für den Grand Canyon eingeplant hat, sollte man ruhig den Shuttellebus benutzen und nur einige Teilstücke laufen, da die Wege teilweise sehr weit sind und man so mehr sieht.
  • Der Wupatki NP in der nähe von Flagstaff ist nicht sehr aufregend. Falls Zeit genug vorhanden ist, kann man sich ja mal umsehen.

NP Monument Valley

  • Durch den NP führt eine ca. 25 Kilometer lange Besichtigungsstraße, die den Namen Straße nicht verdient! Die Feldwege in Deutschland sind besser, hier lohnt es sich also mal wieder einen Geländewagen zu haben!
  • Für 2,5$ pro Person kann man hier eine wunderbare Landschaft genießen! Der Golden Eagle gilt hier nicht, man muss für die Verwaltung des NP (wird von den Indianern verwaltet) noch den Eintritt zahlen.
  • Achtung: Fotografieren von Indianern ist auf dem Rundkurs nicht gestattet - Es sein denn, man bezahlt dafür :-)
  • In der Nähe von Mexican Hat liegt der "Moki Dugway, ein Anstieg auf ein 350 m hohes Plateau mit mehreren Serpentinen. Auf dem Plateau angekommen, hat man einen großartigen Ausblick! Die Serpentinenstraße auf der SR-261 kann man von unten fast überhaupt nicht sehen. Man muss dort einfach mal hochfahren - einfach Super!

NP Joshua Tree

  • Der Joshua Tree National Park ist für den Beginn einer Reise ein gutes Ziel. Man kann dort ein paar Wanderungen unternehmen. Ansonsten fährt man nur durch den NP und hält ab und zu mal an.

Erster Tag im Urlaub

Am ersten Tag des Urlaubs ist man wegen der Zeitverschiebung sehr früh wach. Nutzt die Gelegenheit und unternehmt Ausflüge.

Das 1. Hotel sollte man von zu Hause aus buchen, damit man nach dem langen Flug nicht noch ein Hotel suchen muss. Außerdem gehen z.B. in Los Angeles immer Shuttlebusse zu den einzelnen Airporthotels.

Tipps zu Reiseführer und Straßenkarten für den Südwesten der USA

Folgende Reiseführer können wir empfehlen:

  • USA Südwesten von Hans Peter Richter
    Conrad Stein Verlag
    ISBN 3-89392-235-0
  • Polyglott Reiseführer - Los Angeles
    ISBN 3-493-62940-0
  • Polyglott Reiseführer - San Francisco
    ISBN 3-493-62950-8

Außerdem haben wir von unserem Reisebüro den Reiseatlas USA Westen bekommen. Herausgeber: FTI Touristik. Einfach sehr gut - viel drin und sehr gute Straßenkarten - viel mehr braucht man eigentlich nicht.

Weitere Straßenkarten bekommt Ihr beim ADAC oder vor Ort. Wer im ADAC ist, kann auch vor Ort beim Partnerclub "American Automobile Association" ein kostenloses, sehr gutes Kartenmaterial und gute "Tour Books" für alle Bundesstaaten bekommen. Die Adressen der AAA in den USA bekommt Ihr beim ADAC.

Zeitzonen in den USA

In den USA (Festland und Alaska) gibt es 4 Zeitzonen:

  • EST: Eastern Standard Time MEZ - 6 Std.
  • CST: Central Standard Time MEZ - 7 Std.
  • MST: Mountain Standard Time MEZ - 8 Std.
  • PST: Pacific Standard Time MEZ - 9 Std.

(MEZ = Mitteleuropäische Zeit)

In den USA (außer den Bundesstaaten Indiana, Arizona und Hawaii) gibt es auch die Sommerzeit (Daylight Saving Time) vom 1. Sonntag im April 2.00Uhr bis zum letzten Sonntag im Oktober 2.00 Uhr.

Abreisetag

1) Wenn möglich sollte der Zwischenstopp, wo auch immer, nicht zu lange dauern. Zum Beispiel 6 Stunden in Atlanta sind gerade auf dem Rückflug recht stressig!

Fazit

Die Reise war von uns sehr gut im voraus geplant. Wenn man nur 3-4 Wochen unterwegs ist, sollte man dies auch tun, damit man wirklich "fast alles" zu sehen bekommt, was man sich vorgenommen hat.

Im nachhinein betrachtet würden wir wieder zuerst nach Los Angeles fliegen und von dort aus dann die Tour durch den Südwesten der USA starten und am Ende der Tour nach San Francisco, da es dort sehr schön ist und man sich sehr gut von der doch langen Tour erholen kann.

Alles war einfach super :-)))

Bis zum nächsten größeren Trip.

Stefan & Britta