USA Reise - Info & Tipps

Hier in unser Rubrik Info & Tipps haben wir noch einmal einige Informationen und Tipps die wir während unser Reise gesammelt haben zusammengefasst.

Nationalparks im Südwesten der USA

Auf dieser Seite haben wir ein paar kleine Tipps über die von uns besuchten Nationalparks im Südwesten der USA zusammengetragen.

 

NP Arches

  • Wenn es sehr warm ist, sollte man sich auf jeden Fall für die Wanderungen zu den einzelnen Arches viel Wasser mitnehmen, da die Entfernungen doch oft sehr weit sind.
  • Wenn man in Moab übernachtet, sollte man am Abend noch mal einen Abstecher zum sogenannten "LA Sal Mountain Loob" machen. Ein Rundkurs mit dem Auto, der durch eine wunderbare Landschaft führt. Aber Achtung: Genügend Zeit einplanen (ca. 3 Stunden), da es früh dunkel wird, und im dunkeln die Fahrt durch die Berge sehr anstrengend ist. Aber es lohnt sich.

NP Bryce Canyon

  • Planen Sie so viel Zeit wie möglich für den Canyon Besuch ein und machen Sie eine Wanderung durch den Canyon - es lohnt sich :-))
  • Der Bryce Canyon ist einer der schönsten im Südwesten der USA. Daher aber auch gut besucht. Unser Tip: 2-3 Tage vorher versuchen ein Zimmer im Rubys Inn zu buchen. Dort gibt es sehr viele Zimmer, die bei unser Ankunft aber alle belegt waren (viele Reisebusse). Wir haben lange gesucht und mit Glück noch ein Motel etwas Abseits gefunden!

NP Zion

  • Leider hatten wir Pech mit dem Wetter, trotzdem kann man den Zion NP weiter empfehlen. Wanderer kommen hier bestimmt auf Ihre Kosten.
  • In der Umgebung von Hurricane gibt es eine schöne Anhöhe, von der aus man das ganze Gebiet einsehen kann. Ein schöner ruhiger Ort, an dem man sich wunderbar entspannen kann.

NP Death Valley

  • Achtung: Death Valley kann im Sommer sehr heiß werden. Wir hatten bis zu 48 °C.
  • Tiefster Punkt auf dem Kontinent --> Badwater, 86 Meter unter dem Meeresspiegel.
  • Wer schon mal dort gewesen ist, wird Death Valley bestimmt nicht noch einmal anlaufen. Eine Übernachtung im Valley lohnt sich nicht unbedingt. Wer es einrichten kann, sollte am Tage durchfahren und sich die interessanten Punkte ansehen und dann irgendwo in der Umgebung vom Valley ein Zimmer suchen. Jedoch muss man sich genügend Zeit für die Fahrt einplanen.

NP Yosemite

  • Im Yosemite NP ist alles sehr teuer, man sollte sich mit genügend Getränken und Essen eindecken. Wer die hohen Übernachtungskosten im NP meiden möchte, sollte etwas außerhalb ein Motel suchen und dann früh morgens den NP besuchen. Wir haben z.B. in Lee Vining übernachtet und mussten trotzdem noch 58$ bezahlen.
  • Man sollte für dem NP mindestens 2 Tage einplanen, ein Tag ist eigentlich viel zu wenig, um die super Gegend zu genießen. Viel Wanderwege und eine schöne Berggegend.
  • Achtung: die Passstraße ist zum Teil im Frühjahr und Winter gesperrt. Man sollte sich vorher informieren.
  • Mono Lake und seine Bedeutung findet man in jedem guten Reiseführer.

NP Grand Canyon und Flagstaff

  • Flagstaff bietet sich prima als Startpunkt zum Grand Canyon und Sedona an. Die Fahrt zum Grand Canyon dauert etwas länger als 1 Stunde und die Preise für die Motels sind wesentlich billiger als im "Canyon Village". Wer jedoch den Sonnenaufgang am Canyon genießen möchte, muss entweder früher aufstehen oder doch im Canyon Village wohnen. Doch dann empfiehlt es sich dort ein Motel von Deutschland aus vorzubuchen!
  • Achtung: durch Flagstaff führt die Eisenbahnlinie der "Santa Fe", die einen beachtlichen Lärm macht, achtet bei der Wahl eurer Unterkunft also auf genügend Abstand zur Bahnlinie.
  • Einen Rundflug über den Crand Canyon können wir nur empfehlen! Ein Flug kostet ca. 75 bis 100$. Ihr solltet den Flug nur einige Tage vorher buchen, wir hatten zwar Glück, doch es kann auch anders kommen und solch eine Gelegenheit bekommt man so schnell nicht wieder!
  • Am Feiertag "Labour Day" ist in den USA überall die Hölle los. Also auf viele Leute einstellen, egal was Ihr auch macht. Die Preise sind daher auch immer sehr hoch. Falls möglich Unterkunft von zu Hause aus buchen, da oft alles belegt ist. Aber wer kann auf solch einer Reise schon vorher sagen, wo und wann er irgendwo ankommt?
  • Falls man nur einen Tag für den Grand Canyon eingeplant hat, sollte man ruhig den Shuttellebus benutzen und nur einige Teilstücke laufen, da die Wege teilweise sehr weit sind und man so mehr sieht.
  • Der Wupatki NP in der nähe von Flagstaff ist nicht sehr aufregend. Falls Zeit genug vorhanden ist, kann man sich ja mal umsehen.

NP Monument Valley

  • Durch den NP führt eine ca. 25 Kilometer lange Besichtigungsstraße, die den Namen Straße nicht verdient! Die Feldwege in Deutschland sind besser, hier lohnt es sich also mal wieder einen Geländewagen zu haben!
  • Für 2,5$ pro Person kann man hier eine wunderbare Landschaft genießen! Der Golden Eagle gilt hier nicht, man muss für die Verwaltung des NP (wird von den Indianern verwaltet) noch den Eintritt zahlen.
  • Achtung: Fotografieren von Indianern ist auf dem Rundkurs nicht gestattet - Es sein denn, man bezahlt dafür :-)
  • In der Nähe von Mexican Hat liegt der "Moki Dugway, ein Anstieg auf ein 350 m hohes Plateau mit mehreren Serpentinen. Auf dem Plateau angekommen, hat man einen großartigen Ausblick! Die Serpentinenstraße auf der SR-261 kann man von unten fast überhaupt nicht sehen. Man muss dort einfach mal hochfahren - einfach Super!

NP Joshua Tree

  • Der Joshua Tree National Park ist für den Beginn einer Reise ein gutes Ziel. Man kann dort ein paar Wanderungen unternehmen. Ansonsten fährt man nur durch den NP und hält ab und zu mal an.

Erster Tag im Urlaub

Am ersten Tag des Urlaubs ist man wegen der Zeitverschiebung sehr früh wach. Nutzt die Gelegenheit und unternehmt Ausflüge.

Das 1. Hotel sollte man von zu Hause aus buchen, damit man nach dem langen Flug nicht noch ein Hotel suchen muss. Außerdem gehen z.B. in Los Angeles immer Shuttlebusse zu den einzelnen Airporthotels.

Tipps zu Reiseführer und Straßenkarten für den Südwesten der USA

Folgende Reiseführer können wir empfehlen:

  • USA Südwesten von Hans Peter Richter
    Conrad Stein Verlag
    ISBN 3-89392-235-0
  • Polyglott Reiseführer - Los Angeles
    ISBN 3-493-62940-0
  • Polyglott Reiseführer - San Francisco
    ISBN 3-493-62950-8

Außerdem haben wir von unserem Reisebüro den Reiseatlas USA Westen bekommen. Herausgeber: FTI Touristik. Einfach sehr gut - viel drin und sehr gute Straßenkarten - viel mehr braucht man eigentlich nicht.

Weitere Straßenkarten bekommt Ihr beim ADAC oder vor Ort. Wer im ADAC ist, kann auch vor Ort beim Partnerclub "American Automobile Association" ein kostenloses, sehr gutes Kartenmaterial und gute "Tour Books" für alle Bundesstaaten bekommen. Die Adressen der AAA in den USA bekommt Ihr beim ADAC.

Zeitzonen in den USA

In den USA (Festland und Alaska) gibt es 4 Zeitzonen:

  • EST: Eastern Standard Time MEZ - 6 Std.
  • CST: Central Standard Time MEZ - 7 Std.
  • MST: Mountain Standard Time MEZ - 8 Std.
  • PST: Pacific Standard Time MEZ - 9 Std.

(MEZ = Mitteleuropäische Zeit)

In den USA (außer den Bundesstaaten Indiana, Arizona und Hawaii) gibt es auch die Sommerzeit (Daylight Saving Time) vom 1. Sonntag im April 2.00Uhr bis zum letzten Sonntag im Oktober 2.00 Uhr.

Abreisetag

1) Wenn möglich sollte der Zwischenstopp, wo auch immer, nicht zu lange dauern. Zum Beispiel 6 Stunden in Atlanta sind gerade auf dem Rückflug recht stressig!